Der Dalai Lama hat sehr viele Bücher geschrieben und wie mir aufgefallen ist spielt darin die Suche des Menschn nach dem Glück eine große Rolle. – Meiner Meinung nach macht Glück alleine aber niemanden glücklich. – Ganz einfach: Habe ich das Glück gefunden werden ich es festhalten. Was aber schwer geht. Ich werde mein Glück da es schwer zu finden war nicht teilen oder herschenken wollen was Geiz ist. Die nächste “Sünde”. Und wenn mich das Glück verläßt werde ich verzweifelter sein als davor wo ich die süsse Wirkung von Glück noch gar nicht kannte. – So gesehen macht Glück nur unglücklich.
Man sollte seine Ansprüche so bescheiden halten das man gar nicht merkt wenn etwas fehlt.
Ich persönlich zb. habe es mir nun abgewöhnt auf “Einkaufszettel” zu verzichten.
Wozu auch?
Wenn etwas aus ist merke ich es ohnedies. Und wenn nicht: Was hat es gefehlt? Bisher konnte ich damit überleben. – Was ich damit sagen will: Ich bin nicht besessen von einem Gedanken “es fehle” etwas in meinem Leben nur weil das Toilettenpapier aus ist. Wenn es aus ist merke ich es. Und wenn nicht dann war es nicht so wichtig.
Osho hat ein besseres Wort gewählt als der Lama für Glück. Er nennt es “Freude”.
Der Mensch sollte sich nicht um Glück bemühen, denn Glück ist materiell. Er sollte nach Freude streben, denn Freude ist eine Gnade die kommt oder nicht. – Wer glücklich ist kann sich vielleicht freuen, aber wer voll Freude ist, ist auf jeden Fall glücklich!
Und noch etwas: Das Glück kann man die wegnehmen, die Freude aber nicht!
Was sagen will: Glück kostet, Freude gibts gratis.
Freust Du dich, oder bist Du nur glücklich?
Januar 13, 2008 von buddhagarage
Was der Dalai Lama meint ist dies ;”du sollst zwar nach Glück streben, aber Gück ist immer auch vergänglich und muss immer wieder er arbeitet werden. Freude ist eine andere Emotion, eine art Vorstuffe zum glücklich Sein.Der Dalai Lama erwähnt immer wieder das was Buddha gesagt hat, “Alle Wesen wollen nur eines, glücklich und zufrieden sein.” Warum sollen wir nicht auch auf materieller Ebene Glück an streben. Nicht das Materielle an für sich ist schlecht, sondern das anhaften daran ist nicht gut. ZumBeispiel; “jemand hat einen Ferari und er hat eine Beule am Auto, wenn er sich aufregt, dann ist es anhaften. Wenn er sich aber Bewusst ist, das ist nur ein Transportmittel und ansich halt eben vergänglich, das ist schon ziehmlich weise. Wenn Du aus irgend einem Grund unglücklich bist, dann musst Du nur Deinen Blickwinkel ändern und Du bist der glücklichste Mensch. Du must Dir Bewusst werden nur Du entscheidest jeden Tag ob Du glücklich und zufrieden bist. Erinnere Dich, “wir sind das was wir Denken.
Grundsätzlich finde ich Deine Einstellung gut und Du hast Recht, uns fehlt in der Regel wirklich nichts. Wir leben im Überfluss. Dass es Menschen gibt die weniger haben ist unschön, aber manchmal nicht zu ändern. Der alte Spruch, “jeder ist seines Glückes Schmid” gilt halt auch heute noch. Das gejammer von vielen, nützt niemandem, erst wenn wir es selber anpacken wollen, ändert sich etwas und zwar grundsächlich. Ob Glück etwas kostet, weiss ich so nicht. Auf jeden Fall, wenn Du lächelst, spürst Du wie ein glückliches Gefühl aufsteigt, zuerst nur zaghaft und dann siehst Du wie jemand zurück lächelt und Du bist der glücklichste Mensch.
mit freundlichen Güssen oder auch Namaste.
zentao
Freude ist keine Vorstufe zu Glück; denn Glück ist vergänglich du kennst ja den Spruch “Glück und Glas, wie leicht bricht das.”
Freude ist von Gott gegeben den sie ist grundlos so wie Gott grundlos “Freude an den Menschen” gefunden hatte wie die Bibel sagt.
Das mit dem Ferrari finde ich nicht so Oke. Erstens ist ein Ferrari, wie jedes Auto, ein Produkt reinen Egos und kostet enorm viel Umweltressourcen. Vor allem ein Ferrari ist ein vollkommenes Unding in meinen Augen. Was soll das? Erotische männliche Protzerei. Wenn ich eine Beule im Ferrari habe würde ich mich fragen, welche Beulen ich eigentlich am Kopf habe, um einen Ferrari zu brauchen.
Jeder Ferrari ist die vergebene Chance um das Geld einen buddhistischen Tempel hier zu bauen und selbstlose Lamas und Tulkus einzuladen sich hier der Menschen anzunehmen.
Was Du meinst mit “Gejammer” … Du meinst viele Menschen haben das Gefühl im Leben zu scheitern oder zu kurz gekommen zu sein. Das ist richtig. Aber ich sehe es nicht als Gejammer. Was ich sehe ist das es viel zu wenige Menschen bei uns gibt, Lamas oder buddhistische Mönche, die die Menschen einfühlsam und kostenlos über ihre Verwirrungen aufklären würden mit Geduld. Es darf nicht sein, ist aber leider so, das ein Mensch Selbstmord begehen kann oder ein anderes Verbrechen nur weil er keine Chance hatte mit jemanden neutralen darüber zu reden; und neutral kann nur ein spiritueller Meister sein, jemand, der keine Geschäfte mit der Gesellschaft macht. All das sind Auswüchse einer kranken Gesellschaft. Die Gesellschaft ist schon krank wenn es nur ein Individuum gibt, das in ihr nicht leben will oder kann. Niemand darf ausgeschlossen werden, jeder muß hereingenommen werden, denn jeder verdient Liebe und Heilung. So wie Du jetzt denkst ist das Leben nur ein Selbstbedinungladen in dem clevere Typen halt den Vortritt haben und jeder andere ist “selber schuld.”
So gesehen bist Du noch weit entfernt, die spirituelle Ebene zu betreten; sie ist ein Geschenk, völlig unnütz von hier aus gesehen. Wirst Du dahin gehen wollen? Was denkst Du wird Dein Lohn sein? Buddhismus ist kein Geistessport, kein Kreuzworträtsellösen, kein “bei einem guten Whisky sind mir diese Gedanken gekommen …” Ich rate jedem ab, den Buddhismus zu lassen, wozu auch, es stiftet nur verwirrung im Westen. Gartenarbeit ist besser oder die Kinder in den Kindergarten zu bringen. -=)
Das mit dem Ferrari ist nur ein Beispiel, es soll nur zeigen, dass man das Materielle durchaus haben kann. Ich muss mir Bewusst sein dass ich das jederzeit verlieren kann. Die ganze Welt ist Materielle, Geist wird zu Materie. Ich habe auch keinen Ferrari, ich habe gar kein Auto, das brauche ich nicht. Es gibt aber Menschen die brauchen das, wegen dem verurteile ich niemanden. Ich weiss auch dass es Menschen gibt, die haben keine oder wenig Chancen im Leben etwas zu erreichen. Auchalles beten zu Gott oder einem anderen Wesen, bringt erst etwas, wenn ich bereit bin mein Leben zu ändern ” der alt Spruch gilt heute noch hilf dir selbst, so hilft Dir Gott. Alles was Du in diesem Leben möglicherweie ereichen kanst, ist Karmisch bedingt, Du bringst den Samen mit, was sich Manifestiert, entscheiden Deine/meine Taten. Wenn es karmisch nicht möglich ist werde ich auch nie einen Ferrari fahren oder besitzen.(auch wieder nur als Beispiel) Ich erlebe jeden Tag etwas das mir Freude macht das sind meistens nur kleinikeiten.
Ich bin auch immer wieder mal Glücklich, ich sage jeden Tag dem unbekannten wesen, das wir Gott nennen Danke für alles.
Heute nehme ich alles an, gut oder schlecht, weil irgend wann hab ich das ja gwünscht.( früher mit meinen negativen Gedanken, es kommt immernoch einiges zurück zu mir.)
Ich glaube durchaus an einen Gott, nur möglicherweise an eine andere Form. Ob ich bereit bin die Spirituelle Ebene zu betreten, entscheide nicht ich, ist ja auch Wurst. Wenn ich mein Leben jetzt richtig lebe wird sich das andere von selber regeln. Ich trinke leider keinen Whisky, höchstens ein Glas Wein. Buddhismus ist eine Erfahrungs Philosophie (Erfahrugsreligion) und meine Erfahrung muss nicht für jedermann gelten. Du hast andere Erfahrungen und möglicherweise ein anderes Gottebild, genau darum finde ich Deine Seite so toll, weil ich von Dir sehr viel lernen kann. Wie langweilig wäre es wenn wir alle gleicher Meinung wären. Ich schau mal wieder rein, bis dann.
Gruss zentao
Lieber Buddhagarage
ich vermisse Beiträge von Dir, du hast so hoffnungsvoll angefangen und ich habe die Diskussionen mit Dir genossen. Ich hoffe Du schreibst weiter.
Liebe Grüsse zentao
PS: ich habe Deinen Blog schon im Januar auf meinem Blog erwähnt unter Spezielle Blog.
jjhjjh