Das Licht in uns, seine Stärke oder Schwäche ist maßgeblich für unser Glück oder Leid. Nichts anderes, nichteinmal Charakter oder Eltern, nicht Beruf oder Karma ist schuld daran wenn wir leiden. Es ist einzig die schwäche unseres Lichtes.
Nimm eine Taschenlampe und geh in der Nacht hinaus. Such dir eine Hütte im Wald und tritt ein. Sieh dich um, ohne die Lampe anzuknipsen. Versuche alles zu erfassen und gib eine Beschreibung ab was du siehst und was du zu sehen glaubts, Beschreibe die Einrichtung der Hütte usw. Dann, wenn du fertig bist, knipse die Lampe an und sieh dich nochmal um. Du wirst staunen, wie groß der Unterschied zwischen deiner Vorstellung und der sichbaren Realität im Licht der Lampe ist.
So geht es Gott mit uns. Wir stellen uns alles möglich vor, bis er das Licht anknipst.
So ist es mit uns. Die Hütte, ist unser Leben. Es liegt immer im dunklen, es ist immer Nacht. Die Hütte ist auch unser früheres Leben, es liegt im Unbewußten und verborgen.
Die Taschenlampe ist das Licht der Wahrnehmung in uns. Ist sie abgeknipst, wird alles unscharf und verschwommen. In jedem Moment in dem unsere Gier wächst wird unser Licht schwächer, wir erblinden innerlich bis wir nurmehr schwarz sehen in der Welt.
Ist das Licht der Taschenlampe aber angeknipst, wird es hell, wir erkennen deutlich wo wir stehen und was uns umgibt. Noch wird einiges da, wo der Kegel der Lampe nicht hinreicht, im unscharfen im halbdunklen bleiben. Aber je mehr Licht wir zufügen, umso mehr an „erkennbaren Raum“ werden wir gewinnen. Die Hütte, vorher duster und unheimlich, wird überschaubar und gefahrlos. Das geschieht im Augenblick der Demut und Liebe, wenn wir uns Gott nähern, wird es in unserem Inneren, und damit in unserer WAHRNEHMUNG, heller, schärfer, klarer. Unser Leben wird mit einem Schlag ÜBERSCHAUBAR, wir können WEITERGEHEN.
WAHR-NEHMUNG. Es ist enthalten die Wahrheit, und das Nehmen, das Nehmen vom Wissen und der Erleuchtungsenergie Gottes.
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